Ausflüge und Umgebung

 

Die Provinz Fermo erstreckt sich von den Sybillinischen Bergen zu der flachen und sandigen Adriaküste und kennzeichnet sich für die sanfte Hügellandschaft.  Sie wurde im Jahr 2004 eingerichtet, hat eine Fläche von etwa 900km2 und insgesamt 40 Stadtgemeinden.

Aus dieser Gegend kommen viele Produkte, die die Basis für die typische Küche der Region bilden: natives Olivenöl Extra, Wein, Obst, Spirituosen und Trüffel.  Aber auch wichtige Modenunternehmen wie die „Tod’s Gruppe“ von Della Valle (Tod’s, Hogan, Fay und Roger Vivier) und „Prada S.p.A.“ (Prada, miu miu, Church’s) haben hier ihre Fabriken für die Herstellung von Luxus-Lederwaren, wie Handtaschen und Schuhe. 

Fermo

(9km von Villa Montanari Rosati)

Fermo hat einen sehr antiken Ursprung. Die ersten archäologischen Reste  gehören zur ersten Eisenzeit und zu den Völkern der Villanovianer und der Picener etwa 1000 Jahre v. Chr. Mit der römischen Kolonisierung der Region im 3. Jahrhundert v. Chr. wurde Fermo eine wichtige und treue Kolonie mit weiter Autonomie: sie erhielt eben deshalb den Titel „Firmum firma fides romanorum colonia“ (Fermo streng treue Kolonie der Römer). 

Zur mittelalterlichen Zeit war Fermo eine sehr wichtige und mächtige Stadt. Mit den Langobarden wurde sie die Hauptstadt eines Herzogtums und König Lothar I (795-855) gegründete im Jahr 825 die erste öffentliche Schule. In der karolingischen Zeit taucht der Name „Marca Fermana“ auf, der sich auf das breite, bergige Gebiet vom Picenum bezog.  

1199 wurde Fermo eine freie Gemeinde und kurz später, unter Friedrich II, begann eine Zeit von Kämpfen und Kriegen mit den umliegenden Städten. 

Im Jahr 1589 erreichte Fermo seine größte Ausdehnung und mit dem Papst Sixtus V (geboren in den Marken und 1571 Bischof von Fermo) wurde es Bischofssitz. 

Im 18. und im 19. Jh. erlitt die Stadt Teilungen und Vereinigungen und endlich, mit der Einigung Italiens im Jahr 1860, wurde sie Teil der Provinz Ascoli Piceno. 

Dank seiner Geschichte voller wichtiger Ereignisse, hat Fermo sehr interessante Denkmäler und Gebäude. 

Verpassen Sie nicht einen Spaziergang in den mittelalterlichen Gassen der alten Stadtmitte bis zum Hauptplatz Piazza del Popolo, wo sich schöne Geschäfte unter den Arkaden, Cafés und Eisläden im Freien, wie auch die faszinierenden Palazzo dei Priori, Palazzo degli studi und Palazzo del Governo befinden. 

Dieser Platz ist ohne Zweifel einer der schönsten Plätzen in den Marken.

Palazzo dei Priori: seine aktuelle Struktur ist das Resultat der Vereinigung von zwei verschiedenen Gebäuden: einem Adelspalast des 13. Jh. und der Kirche vom Heiligen Martino. Die aktuelle, fächerförmige Renaissancefassade des Palastes entsteht aus dem 16. Jh. 

Heute beherbergt er die Städtische Pinakothek; das Archäologische Museum mit der ständigen Sammlung “Von den Villanovianer zu den Picenern”; das Zimmer der Weltkugel (so genannt für den gigantischen Globus mit Durchmesser von 1,85m aus dem Jahr 1713) und verschiedene Vertretungssaale, wie das Kabinett des Bürgermeisters, den Rote Saal, den Wappensaal, den Saal der Kleidungen, den Sitzungssaal und den Portraitsaal. Im Erdgeschoss befinden sich einige operative Ämter: Stadtpolizei, Touristenzentrum und Kartenbüro der Städtischen Museen.

Die Kathedrale der Heiligsten, in den Himmel aufgenommenen Maria”: es handelt sich von der Metropolitandiözese. 

Sie erhebt sich im höchsten Teil der Stadt, in einem Garten nicht weit von Piazza del Popolo und hat eine wunderbare Aussicht aufs Meer und aufs Land.

Während der Ausgrabungsarbeiten unter ihrem Fußboden in den Jahren 1934-35 wurden Mauerreste der römischen Kaiserzeit ans Licht gebracht, mit Ziegeln aus der Epoche des Antonius Pius und weiteren bedeutenderen Mauerreste der frühchristlichen Basilika des 6. Jahrhunderts. Diese alte Basilika wurde 1176 unter Befehl von Friedrich Barbarossa abgebrochen. Fünfzig Jahre später wurde die Kathedrale con Giorgio da Como wiedererrichtet. 

Von der eleganten gotischen Struktur bestehen heute nur die asymmetrische Fassade und der Glockenturm, während das übrige Bauwerk, Langhaus und Chor von Cosimo Morelli 1781-1789 neu errichtet wurden. Die von schlanken Lisenen geprägte Fassade aus istrischem Stein hat in der Mitte ein elegantes Portal und die Statue der Jungfrau Maria aus dem Jahr 1761. Im Inneren sind vor dem Chor Teile eines Mosaikfussbodens aus dem 5. Jh., die an ravennatische Vorbilder erinnern.

Die römischen Zisternen

Die römischen Zisternen gehen auf das Jahr 40 nach Chr. zurück. Es handelt sich von einer unterirdischen Struktur, bzw. 30 untereinander verbundenen Räumen, die perfekt erhalten sind und eine Fläche von etwa 2200m2  haben. Sie entwickeln sich in drei parallelen Reihen und sammelten Regen und Quellwasser, die gereinigt wurden und als Trinkwasser für die Stadt und die Flotte dienten. Bis zum Jahr 1980 wurden sechs Zimmer mit Wasser aus den Sybillinischen Bergen verwendet.

Man kann noch die Techniken des Betonbaus, die Reste des wasserdurchlässigen Putzes, die Lüftungsschächte und die Kanäle für die Wasserreinigung, sowie die Rohrleitungen aus Blei sehen.

  Man kann sie Zisternen unabhängig besichtigen oder mit einer Stadtführung. 

  • Historische Veranstaltung: Cavalcata dell’Assunta. Es handelt sich um ein Pferderennen, bzw. einen Wettkampf zwischen den 10 benachbarten “Contrade” (Stadtteilen) von Fermo. Seit dem Jahr 1182 findet es zu Ferragosto (15. August) zu Ehren der Heiligsten in den Himmel aufgenommenen Maria statt. Das Rennen ist von einer Parade mit antiken Kleidungen, mittelalterlichen Turnieren und Auftritten von Fahnenschwingern begleitet. 

 

Torre di Palme

(8km von Villa Montanari Rosati)

Torre di Palme ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Fermo mit einem sehr antiken Ursprung.

Es wurde im 6. Jh. v. Chr. gegründet und dank seiner Position hatte es schon in der römischen Zeit ein sehr wichtige strategische Rolle, da es sich auf einem hohen Hügel erhebt, mit einer grandiosen Aussicht aufs Meer.

Das Geflecht der alten schmalen Gassen und die Struktur der antiken Gebäude sind perfekt erhalten und man kann sich echt suggestive Blicke genießen. 

In der Kirche vom Heiligen Augustinus befinden sich ein Polyptychon von Vittore Crivelli und ein Tafelbild von Vincenzo Pagani.

 

Ascoli Piceno

(60km von Villa Montanari Rosati)

Ascoli Piceno ist die südlichste Provinz der Marken und ist von drei mächtigen Bergstöcken, dem Nationalpark der Sibyllinischen Bergen und dem Nationalpark der Lagegebirge umgeben. Es liegt 153m hoch, etwa 30km landeinwärts von der adriatischen Küste. 

Der Name der Stadt wird auf den eisenzeitlichen Volksstamm der Picener zurückgeführt, die auf diesem Gebiet lebten.

Im Jahr 268 v. Chr. wurde Ascoli eine Civitas foederata (verbündete Stadt) von Rom und eine wichtige Handelsstadt auf der Via Salaria, der „Salzstraße“, die von Ostia über Rom bis zu den Salinen der Adria führte.

Ascoli hat eine wunderbare antike Stadtmitte. Die typischen Gebäude, Straßen und Plätze erzählen eine tausendjährige Geschichte: von den mittelalterlichen Fassaden der Häuser bis zum dichten Geflecht der Gassen. Harmonie und Eleganz kennzeichnen jede Ecke, dank dem Travertin, einem Gestein, das seit jeher als Baumaterial verwendet wurde. 

Der Mittelpunkt der Stadt ist Piazza del Popolo im Renaissancestil. Hier befinden sich der Palazzo dei Capitani del Popolo aus dem 13. Jh., anfänglich Sitz des Volkskapitäns und später des päpstlichen Gouverneurs, und die gotische Hallenkirche vom Heiligen Franziskus mit ihrem schönem Portal, eines der besten Beispiele von Dekoration aus Travertin. An der rechten Seite der Kirche befindet sich die im 16. Jh. angebaute Loggia dei Mercanti (Markthalle); an der linken Seite steht das Jugendstilkaffeehaus Caffe Meletti, der auch Drehort von verschiedenen Filmen gewesen ist. 

Nehmen Sie sich Zeit, um hier die berühmte „Anisetta Meletti“ zu trinken, einen süßen, milden und gleichzeitig erfrischenden Kultlikör, der im Jahre 1879 von Silvio Meletti hergestellt wurde. Es handelt sich von einem Destillat von Anis-Samen, die in der Provinz von Ascoli Piceno angebaut werden. 

Das zweite Herz der Stadt ist Piazza Arringo, der älteste Platz der Stadt, der sich in den Jahrhunderten als wirtschaftlich-politisches Zentrum entwickelt hat. 

Hier befinden sich die Kathedrale von Sant’Emidio, ursprünglich im romanischen Stil aber in der Zeit mehrfach umgebaut, der Bischofspalast, das frühromanische achteckige Baptisterium und das Rathaus, das das Städtische Kunstmuseum mit Werken unter anderem von Crivelli und Tizian beherbergt. 

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Römerbrücken Ponte di Solestà und Ponte di Cecco und das 1840-1846 erbaute Theater Ventidio Basso.

In der Nähe von Ascoli liegt auch das schöne Castel Trosino, eine mittelalterliche langobardische Burg auf einem Bergstock aus Travertin.

  • Historische Veranstaltung: Giostra della Quintana. Es handelt sich um ein Reitturnier, das auf das Mittelalter zurückgeht und jährlich am ersten Sonntag im August stattfindet. Die Quintana folgt einem festen Ritual mit etwa 1500 Menschen in historischen Kleidungen. Der eigentliche Wettstreit zu Pferd, die „Quintana“, ist dabei ein Stechen mit der Lanze. Die Vertreter der sechs Stadtteile galoppieren entlang eines Kurses in der Form einer Acht, in deren Mitte sich die riesige Gestalt eines Sarazenen befindet. Wer am schnellsten reitet und den Sarazenen am besten trifft, der gewinnt. Dieses Ritual erinnert an die Sarazenen, die im Mittelalter mehrere Male versuchten, Italien zu erobern. Am Abend finden bunte Feste in allen Stadtteilen statt. 

 

Macerata

(42km von Villa Montanari Rosati)

Macerata liegt auf einem Hügel zwischen den Flüssen Chienti und Potenza. 

Es ist eine mittelalterliche Stadt, die aus der Verschmelzung von Castrum Maceratae (bürgerlichem Zentrum) mit Podium Sancti Juliani (kirchlichem Zentrum) entstanden ist. 1138 vereinigten sich die beiden Siedlungsteile und wurden zu einer freien Gemeinde.

Die Stadt hat herrliche Ausblicken auf die Umgebung und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie Paläste, eine Universität (gegründet 1540) und eine Opernfreilichtbühne, das Sferisterio, das bis 3.000 Plätze bietet.

Das Sferisterio befindet sich an der Piazza Mazzini und wurde zwischen 1819 und 1829 ursprünglich als Sportstätte für das „Ball-Spiel“ erbaut. Als es noch kein Fußball gab, war dieses Spiel zwischen 1600 und 1900 die beliebteste Sportart in Italien. Vom Ende Juli  bis Mitte August wird im Sferisterio ein europaweit bekanntes Opernfestival veranstaltet. Einzelne Konzerte oder Operproduktionen, für die diese Arena zu groß ist, werden gleichzeitig im schönen Theater Lauro Rossi vorgestellt, das im Jahr 1989 grundlegend renoviert wurde und 550 Plätze hat.

Der Hauptplatz von Macerata ist Piazza della Libertà, die 1581 gebaut wurde. Hier befinden sich die Loge im Renaissancestil mit Marmorsäulen und eleganten Kapitellen, der 65m hohe Uhrturm, das Rathaus, das Theater, die traditionsreiche Universität und die Präfektur. 

Andere Sehenswürdigkeiten sind: die Resten vom Römischen Theater, von dessen Größe wir vermuten, dass die damalige Stadt nicht zu klein war, denn das Theater hat etwa 2.000 Sitzplätze. Aus der römischen Zeit kann man auch eine alte gepflasterte Strasse, die Römische Brücke auf dem Fluss Potenza und einige Reste von Villen mit Bodenmosaiken bewundern. 

Auch die Kunst der Renaissance hat Macerata viele Sehenswürdigkeiten gelassen: Paläste von Adelfamilien wie Palazzo Floriani, Palazzo Ciccolini, Palazzo dei Diamanti, Palazzo Marchetti, und Palazzo Mozzi, aber auch religiöse Gebäude wie die Klosterkirche von Santa Croce, die Kirche der Heiligen Marie von den Jungfrauen, die Kirche von San Liberato und die von San Rocco.

 

Naturschutzgebiet der Klosterkirche von Fiastra – Abtei Chiaravalle di Fiastra

(42km von Villa Montanari Rosati)

Das Naturschutzgebiet Abbadia di Fiastra wurde zum Schutz der Gebiete der Zisterzienser errichtet, deren Hauptregel “Ora et labora” („bete und arbeite“) war. 

Die Natur von diesem Land spiegelt eine besondere Harmonie wieder und ist Ausdruck von einem Gleichgewicht zwischen Menschen und Natur. Man kann entweder unabhängig, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, den schönen Park und die Ruhe des Naturschutzgebietes entdecken und genießen, oder mit spezialisierten Fremdenführern an einem Besuchsprogramm teilnehmen.

 

Die Abtei Chiaravalle di Fiastra

Die Zisterzienser kamen im Jahre 1149 aus Chiaravalle bei Mailand hierher. 

Sie errichteten die Klosterkirche, deren Bau relativ einfach war, denn in der Nähe befand sich die römische Stadt Urbs Salvia, heute Urbisaglia, von der sie das Baumaterial nahmen. Die praktische Handarbeit war Bestandteil der zisterziensischen Ordnung, daher bauten sie mit eigener Hand die ganze Struktur mit dem typischen und einfachen Übergangsstil zwischen Romanik und Gotik, ohne Dekorationen und Ornamente. 

In demselben Komplex befinden sich auch das Weinmuseum, das Museum der Landwirtschaft, und das Archäologische Museum. 

 

Kirche von San Claudio al Chienti

(33km von Villa Montanari Rosati)

Die kleine Kirche von San Claudio al Chienti liegt in der Gemeinde von Corridonia (Provinz Macerata) und ist eine der ältesten und wichtigsten Kirchen der Marken: sie gilt als Vorbild einer Gruppe von romanischen Kirchen, zu der auch San Vittore delle Chiuse und Santa Maria delle Moje gehören.

Was zuerst auffällt, ist ihre Gestalt: in der Tat handelt es sich von zwei übereinander gebauten Kirchen mit getrennten Eingängen, flankiert  von zwei zylindrischen Türmen im typischen ravennatischen Stil. Sie wurde zwischen dem 5. und dem 7. Jh, errichtet, sehr wahrscheinlich auf den Trümmern einer römischen Villa. 

Die aktuelle Form der Kirche bedanken wir dem Bischof Ubertus von Fermo, der sie im 11. Jh. umbaute.

Die Struktur stellt eine dreischiffige Gestalt mit einem quadratischen Grundriss und vier Mittelpfeilern vor. 

 

Regionaler Naturpark von Gola della Rossa und Frasassi –  Abtei San Vittore alle Chiuse

(etwa eine Stunde Fahrt mit dem Auto von Villa Montanari Rosati)

Nehmen Sie die Autobahn A14 Richtung Norden, dann den Ausgang Ancona Nord. Von hier nehmen Sie die SS76, Richtung Rom, und dann den Ausgang Genga.

Es handelt sich um eines der schönsten Gebiete der Marken. Dieser Regionale Naturpark hat eine Fläche von 9170ha und eine noch unberührte Natur.

Wenn die das Wandern lieben, verpassen Sie nicht das Tal Gola della Rossa, die Wald von Frasassi  und vor allem die fantastischen Frasassi-Grotten.

 

Die Frasassi-Grotten sind ein einzigartiges Naturwunder und eine der spektakulärsten Höhlen der Welt.

Sie zählen zu den größten Höhlenkomplexen Europas und stellen eine unglaubliche Vielfalt von Versteinerungsformen vor.

Sie wurden am Anfang der 1970er Jahre entdeckt und befinden sich in der Gemeinde Genga, in der Provinz Ancona. 

Das Wasser, das in die Verwerfungen eindrang, traf im Inneren des Berges auf sulfidhaltifges, aus der Tiefe steigendes Mineralwasser: durch diese Aufeinandertreffen begann die Erosion, sowie die Zerfressung der Felsen und die folgende Bildung des unterirdischen Komplexes, das aus sieben zusammenhängenden Sälen besteht, in denen man Stalagmiten, Stalaktiten und Konkretionen in allen Farben und Gestalten bewundern kann.

Die Grotten erstrecken sich 30km unterirdisch, Touristen können aber nur ein Teil davon sehen.

Es gibt auch die Möglichkeit, an 3 Routen mit Guides teilzunehmen: 

1. touristische Route, die etwa eine Stunde dauert, entlang einer Strecke von etwa 1.5km

2. Höhlenabenteuer mit niedrigem Schwierigkeitsgrad 

3. Höhlenabenteuer mit höherem Schwierigkeitsgrad. 

Der Rundweg in den Grotten fängt im Abisso Ancona an, dem ersten entdeckten “Abgrund”. Es handelt sich von einem riesigen Raum, wo die Kathedrale von Mailand  errichtet werden könnte. Es folgen eine Reihe von Passagen und Sälen voller Stalaktiten und Stalagmiten mit bizarren Formen und ebensolchen Namen: der Saal 200, so genannt für seine Länge von 200m; der Saal der kleinen Kerzen, mit schmalen Stalagmiten auf einem verkalkten See, der Saal vom Grand Canyon; der Saal der Bärin und der Saal der Unendlichkeit, in denen das Hexenschloss, der Obelisk, die Niagarafälle, die Giganten und die Orgelpfeifen zu bewundern sind.

Die Temperatur in den Grotten ist immer 14° und die relative Luftfeuchtigkeit liegt bei 100%. Daher empfehlen wir geeignete Kleidungen.

 

Abtei San Vittore delle Chiuse 

Dieser Benediktinerkloster befindet sich in der Gemeinde Genga, nur drei Kilometer von den Frasassi-Grotten entfernt.

Seine Datierung geht zu den Jahren 1060-1080 zurück. 

Die Abteikirche ist eines der repräsentativsten romanischen Denkmäler in den Marken: das nüchterne Gebäude mit seinen runden Linien und die einfachen Apsiden sind besonders faszinierend. Im Mauerwerk öffnen sich schlanke, einbogige Fenster, während sich neben dem Eingang der zylindrische Glockenturm erhebt, der früher offenkundig als Wehrturm diente und die Einflüsse der bizantinischen ravennatischen Kunst aufweist. 

Die Proportionen werden von dem durch die Fenster einfallenden Licht aufeinander abgestimmt und machen die Kirche so zu einer Insel des Friedens und der Meditation. 

 

Der Regionale Naturpark von Conero – Monte Conero

(50km von Villa Montanari Rosati)

Der einsame Berg „Monte Conero“ erhebt sich etwas südlich von Ancona in den Gemeinden Ancona und Sirolo.

Er ist 572m hoch und seine weißen Wände  fallen steil ins Meer ab. 

Es handelt sich um das wichtigste Vorgebirge an der Adria mit dem Gargano, aber seine Wände sind die höchsten der ganzen östlichen Küste Italiens. 

Versäumen Sie nicht einen Ausflug mit dem Boot unter diesen atemberaubenden senkrechten schneeweißen Wänden oder einen Schnorchelausflug zu den Due Sorelle, zwei Felsen mitten im hellblauen Meer mit einem erstaunlichen Unterwasserleben, das man mit der Tauchbrille von der Oberfläche bewundern kann! 

Der Berg „Monte Conero“ ist Teil des gleichnamigen Regionalen Naturparks, der im Jahr 1987 eingerichtet wurde. 

Der Park ist ein Netz von Wanderwegen, voller wunderbarer und unterschiedlicher Landschaften und interessanter Pflanzen, Tiere und Vögel. 

Auf der Spitze wurden Spuren einer 100.000 Jahre alten Siedlung aus dem Paläolitikum gefunden, während man auf den Hügeln vom betäubenden Duft der Macchia Mediterranea umgeben ist. Nicht weit von der Küste befinden sich auch die zwei Seen von Portonovo: Lago Profondo (Tiefer See) und Lago Grande (Großer See). Sie enthalten Brackwasser, das das Resultat der Mischung von Süßwasser mit Salzwasser ist. Das Meereswasser dringt bei stürmischem Wetter ein, während das Süßwasser von kleinen Quellen und Strömen kommt. Diese zwei Seen sind aus diesem Grund ein sehr wichtiges naturalistisches Habitat für viele Arten des Mittelmeeres und ein Paradies für die Natur- und Vogelbeobachter. Es leben hier Stockenten, Blässhühner, Teichhühner und Eisvögel.

Von erstaunlicher Schönheit ist auch die Bucht von Portonovo, mit ihren wunderbaren weißen Kieselstränden. In der manchmal sehr überfüllten Bucht gibt es einige ausgezeichnete Lokale, auf dessen Terrassen man köstliche Fischgerichte und atemberaubende Ausblicke auf das Meer genießen kann. 

An diesem Strand darf man ein Aperitif oder ein Glas Rosso Conero beim Sonnenuntergang nicht verpassen!

 

Villa Montanari Rosati

Via Andrea Costa 15, 63822 Porto San Giorgio (FM) 

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